KW-Wohnwand KW-Wohnwand

KW-Wohnwand

PAK möbliert einen der Gemeinschaftsräume von KraftWerk1 – die sog. „Pantoffelbar“ - mit einer bespielbaren „Wohn-Wand“, einem Cluster von Puppenstuben.
Viele BewohnerInnen finden den Raum, der zunehmend nur noch von RaucherInnen benutzt wird, ungemütlich. Die Installation versteht sich als ironischer Möblierungsvorschlag: Eine Wohnwand als Möbelstück ist traditionell Kernstück eines Wohnraumes, ist bzw. war ein Synonym für Wohnlichkeit.
Eine Wohnwand ist aber auch ein Objekt, welches das eigene Wohnen repräsentiert. Sie verkörpert die Wohnvorstellungen seiner BesitzerIn und dient der Repräsentation nach aussen.
Aktuell wird in der Genossenschaft die Planung einer modellhaften neuen Siedlung -Kraftwerk2- diskutiert. PAK spielt mit der KW1-Wohnwand darauf an. Das Konglomerat von Puppenstuben steht für die Kraftwerk-Idee und bietet sich an als bespielbare Projektionsfläche, als Bühne für die Erprobung von allerlei Lebens- und Wohnvorstellungen.

Konzept & Realisation: Daniela Wettstein, Claudia Thiesen