Idee / Überblick

PAK - Praxis für angewandte Kunst - ist ein Künstlerinnenkollektiv, gegründet Ende 2002 von sechs kulturschaffenden Frauen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen (Bildende Kunst, Fotografie, Architektur, Tanz, Performance, Webapplikationsentwicklung).
Der Name ist Programm. PAK deutet den Begriff der „angewandten Kunst“ um und verwendet ihn wörtlich: Das Kollektiv arbeitet bei seinen Projekten immer angewandt im Sinne von bezogen/ausgerichtet auf etwas: einen konkreten Ort, eine konkrete Situation, ein konkretes Gegenüber. PAK entwickelt seine Projekte in Hinblick auf eine konkrete AdressatIn, in Hinblick auf einen spezifischen Kontext. Dies kann ein Ort sein, z.B. eine bestimmte Stelle im Stadtbild (vgl. KANALBÜHNE) oder ein ganzes Quartier (PAK GRÜNAU), eine Institution (ARE YOU FIT FOR KAAITHEATER?), eine Firma, eine Gemeinschaft (PAK@KW1) oder auch eine Einzelperson („fotografischer Auszug“, „Remake“).
PAK holt sich die AuftraggeberInnen der Kunst früherer Jahrhunderte in Form von AdressatInnen zurück. PAK produziert zweckfremde „Kunst für...“. Dies ohne die künstlerische Autonomie aufzugeben.
PAK arbeitet in der Regel ausserhalb der Orte, die der Bildenden Kunst traditionell zugewiesen werden. Das Kollektiv ist explizit an interdisziplinärer Zusammenarbeit interessiert und arbeitet sowohl auf Auftrag wie auch aus eigener Initiative.

 

Bisherige Projekte: PAK GRÜNAU (2003-04), PAK@KW1 (2004-06), KANALBÜHNE (2005-06), ARE YOU FIT FOR THEATRE? (2006/07), KUNSTSZENE ZÜRICH (2007)