| «PAK assistenz» interessierte
sich für die bedürfnisse von menschen im quartier grünau.
wie reagieren menschen auf das angebot einer kostenlosen, nicht
definierten dienstleistung? wie wirkt sich die kontinuirliche präsenz
im quartier über vier monate aus? welche bedürfnisse haben
die menschen im quartier? wie äussern sie sie? was geschieht
im moment des ersten zusammentreffens? was verändert sich durch
den intensiveren kontakt?
PAK assistenz lief während vier monaten von ende juni bis
ende oktober 2003 und richtete sich an menschen, die im quartier
grünau wohnen oder arbeiten.
die PAK assistentin war regelmässig am montag- und mittwochnachmittag
im quartier präsent. dabei trug sie einen weissen overall mit
dem aufdruck «PAK assistenz» und der natel-nummer, auf
der sie erreichbar war. auf ihren rundgängen durchs quartier
verteilte sie visitenkärtchen mit angaben zum angebot von «PAK
assistenz» und zu ihrer erreichbarkeit. dienstleistungen erbrachte
sie entweder sofort oder nach vereinbarung. termine konnten für
alle wochentage vereinbart werden. ausschlaggebend dafür, ob
die PAK assistentin auf eine anfrage einging, waren ihre eigenen
fähigkeiten und möglichkeiten. eine bedürfnisklausel
gab es nicht.
nach jeder erbrachten dienstleistung machten die auftraggeberInnen
ein digitales foto der PAK assistentin. die bildgestaltung war den
auftraggeberInnen überlassen. fotografiert wurde mit einer
einfachen handy-kamera.
schriftlich protokolliert wurde die beim zirkulieren zurückgelegte
wegstrecke, begegnungen, anfragen, art und dauer der erbrachten
dienstleistungen, sowie angaben zur lebensgeschichte und -situation
der auftraggeberInnen, die aus gründen des persönlichkeitsschutzes
nicht publiziert wurden.
das projekt PAK assistenz wurde mit einem schriftlichen bericht
abgeschlossen. dieser besteht im wesentlichen aus einem projetkbeschrieb,
einem ausführlichen protokoll, den wichtigsten
ergebnissen, einer statistik, einer visuellen auswertung mit
den fotos, die die einzelnen aufträge abschlossen.
der schlussbericht wurde an folgende stellen verschickt:
fachstelle für stadtentwicklung der stadt zürich
fachstelle für interkulturelle fragen der stadt zürich
gemeindewesen letzi
sozialdepartement der stadt zürich
sozialzentrum albisrieden
konzept und durchführung: verena gassmann verena.gassmann@pak-online.org
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